þÿ<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/html4/loose.dtd"> <html> <head> <title>RADER</title> <meta http-equiv="content-type" content="text/html; charset=ISO-8859-1"> <meta http-equiv="Content-Script-Type" content="text/javascript"> <meta http-equiv="Content-Style-Type" content="text/css"> <meta name="title" content="rader"> <meta name="keywords" lang="de" content="Rader, Martin Rader, Texasblues, bayrischer Texasblues, bayerischer Texasblues"> <meta name="author" content="Frank Neumann"> <meta http-equiv="expires" content="Sat, 1 May 2010 14:00:00 GMT"> <link rel="stylesheet" type="text/css" href="rader.css"> </head> <body class="top1"> <table align="center" border="0" width="800px"> <tfoot> <tr> <td align="center" style="height:61px"> RADER ist f&uuml;r die Inhalte externer Internetseiten nicht verantwortlich. </td> </tr> </tfoot> <tbody> <tr> <td class="topxx"> <table> <tr> <td> <table class="logo"> <tr><td> </td></tr> </table> <table class="nav"> <tr> <td width="15%" align="center"> <a href="index.html" class="nav">Home</a> </td> <td class="aktuell" width="15%" align="center">CD</td> <td width="15%" align="center"> <a href="video.html" class="nav">Videos</a> </td> <td width="15%" align="center"> <a href="texte.html" class="nav">Texte</a> </td> <td width="15%" align="center"> <a href="http://www.myspace.com/martinrader" target="_blank" class="nav">Myspace</a> </td> <td width="15%" align="center"> <span class="nav"><a href="&#109;&#97;&#105;&#108;&#116;&#111;&#58;&#114;&#97;&#100;&#101;&#114;&#64;&#109;&#97;&#114;&#116;&#105;&#110;&#45;&#114;&#97;&#100;&#101;&#114;&#46;&#100;&#101;">&#75;&#111;&#110;&#116;&#97;&#107;&#116;</a></span> </td> </tr> </table> <table border="0" width="100%"> <tr><td> <table> <tr><td class="meinungen" colspan="2">Playlist</td><td>&nbsp;&nbsp;</td></tr> <tr> <td>&nbsp; 1.</td> <td>Narrisch</td> <td>&nbsp;&nbsp;(4:12)</td> </tr> <tr> <td>&nbsp; 2.</td> <td>Sogs mia</td> <td>&nbsp;&nbsp;(2:32)</td> </tr> <tr> <td>&nbsp; 3.</td> <td>Knutsch me</td> <td>&nbsp;&nbsp;(4:15)</td> </tr> <tr> <td>&nbsp; 4.</td> <td>D'Leit de sogn</td> <td>&nbsp;&nbsp;(5:41)</td> </tr> <tr> <td>&nbsp; 5.</td> <td>D'Maare</td> <td>&nbsp;&nbsp;(2:28)</td> </tr> <tr> <td>&nbsp; 6.</td> <td>Naabtaler Blues</td> <td>&nbsp;&nbsp;(4:56)</td> </tr> <tr> <td>&nbsp; 7.</td> <td>Des bin i</td> <td>&nbsp;&nbsp;(4:35)</td> </tr> <tr> <td>&nbsp; 8.</td> <td>Des Haus is am Kocha</td> <td>&nbsp;&nbsp;(2:57)</td> </tr> <tr> <td>&nbsp; 9.</td> <td>Sog o</td> <td>&nbsp;&nbsp;(2:30)</td> </tr> <tr> <td>10.</td> <td>Unfalllied</td> <td>&nbsp;&nbsp;(4:31)</td> </tr> <tr> <td>&nbsp;</td> <td><i>Gesamtspielzeit</i></td> <td><i>(38:41)</i></td> </tr> </table> </td> <td rowspan="2"> <table align="right"> <tr><td align="right"><embed src="http://player.believe.fr/player/3661585305132/3/red/1/0/0/de/" quality="high" wmode="transparent" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" width="336" height="336" /></td></tr> <tr><td align="center"><small>Fotos: <a href="http://www.uwearens.de/" target="_blank">Uwe Arens</a>; Graphische Konzeption: Dorothea Vogel</small></td></tr> </table> </td></tr> <tr><td> <table> <tr><td class="meinungen" colspan="1">Die Band</td><td>&nbsp;&nbsp;</td></tr> <tr> <td>Vocals & Gitarre</td> <td>&nbsp;Martin Rader</td> </tr> <tr> <td>Bass</td> <td>&nbsp;Mike Parker</td> </tr> <tr> <td>Schlagzeug</td> <td>&nbsp;Anton Nissl</td> </tr> <tr> <td>Orgel@Naabtaler Blues</td> <td>&nbsp;Beathoven</td> </tr> </table> </td></tr> <tr><td colspan="2"> <table class="cd" cellpadding="4"> <tr><td width="800px" class="cd" align="center"> <b>&nbsp;Die &bdquo;echte&rdquo; Knutsch me CD im Digifile mit 12seitigem Booklet gibt es bei Amazon (Klick &rarr;)</b></td><td><a href="http://www.amazon.de/Knutsch-me-Rader/dp/B003E3JPBK/ref=sr_1_3?ie=UTF8&s=music&qid=1271529517&sr=1-3" target="_blank"><img src="Fotos/amazon.jpg" width="104" height="30" border="0" alt="Amazon"></a> </td> </tr> </table> <table> <tr><td width="800px"> <hr><small> &copy; 2010 <b>PINAZ records</b>. Produced by Martin Rader. Recorded by Beathoven@<a href="http://www.didel-didel.de/" target="_blank">didel didel Tonstudio</a>. Mixed by Matz Steinke@digi-trick Studio.<br> Mastered by Volker Wa&szlig;mann@<a href="http://www.komplex17.de/" target="_blank">komplex17 Studio</a>.</small> </td> </tr> </table> </td></tr> </table> <table border="0"> <tr> <td></td> </tr> <tr> <td class="home" colspan="2">Unzensierte Zensuren</td> <td></td> </tr> <tr> <td ><blockquote>Rader hat schon immer so geredet, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, und jetzt singt er endlich auch so: kreuz &amp; quer, derb aber herzlich, ziemlich rotzfrech, aber immer mit einer gesunden bzw. leicht augenzwinkernden Distanz zur eigenen Person. Musikalische Heimat inzwischen: Bluesrock auf Bajuwarisch, klar, weißgott nicht gerade der letzte Schrei, aber der Funke springt &uuml;ber, wenn man merkt, welchen Spaß er dabei hat, in dieser Ursuppe herumzusaubeuteln bzw. sich m&ouml;glichst restlos dort verausgaben. Frei von der Leber weg, hemds&auml;rmelig, geradlinig &amp; vollchaotisch gleichzeitig. Da ist er in seinem Element, da kann er machen, was er will, da kann kaum was schiefgehen &amp; selbst dort, wo es für meinen Geschmack ein bisschen zu protzmotzig um sein Dingsda bzw. unter die Dirndl-Linie geht, ist man geneigt, ihm das so gerade eben nochmal durchgehen zu lassen. Und auch dazu braucht's ja schließlich Talent & Charmanz, das kriegt weißgott nicht jeder einfach so hin. Es gibt da ein kauzig- eigensinniges &amp; R&auml;uber Kneissl-artiges Etwas in irgendwelchen Sub- Schichten der bayrischen Mentalität, das, wenn es hier & da mal durchbricht, fast etwas Anarchisches hat. Finde ich jedenfalls, und auch der Herr Rader hat davon jetzt eine Menge, Bierbichler gets the Blues, im Auftrag des Herrn unterwegs in der Berliner Diaspora, multikulturell höchst förderungswürdig, jawohl. </blockquote> <div align="right"><a href="http://www.dziuks-kueche.de/" target="_blank">Danny Dziuk</a></div> <hr> </td> </tr> <tr> <td ><blockquote><b>Konzertkritik: Rader im Quasimodo</b><br> Voller Kraft, derb, etwas sozialkritisch und ein bisschen selbstironisch. Das ist die Musik von Rader. Das Besondere daran: Rader singen nicht deutsch, sondern bayerisch. Zu erleben am Donnerstagabend im Quasimodo. Wo auch immer es ihn hin verschl&auml;gt, ein richtiger Bayer wird seinen Dialekt niemals ablegen. Seit &uuml;ber drei&szlig;ig Jahren lebt der bayerische Musiker Martin Rader in Berlin, doch seine bayerische Muttersprache hat er nie verleugnet. Nachdem er seit den Achtzigern in unz&auml;hligen Bands aktiv war, unter anderem auch als Gitarrist von Ulla Meinecke und Maren Kroymann, hat er als Frontmann seiner 1997 gegr&uuml;ndeten eigenen Band The Groove Tubes noch Englisch gesungen. Heute geht er einen konsequenten und entscheidenden Schritt weiter. Die Groove Tubes nennen sich jetzt Rader, und Rader singt nicht deutsch, sondern bayerisch. Voller Kraft, derb, etwas sozialkritisch und ein bisschen selbstironisch.<br> Bayern waren schon immer sture Querköpfe, vielleicht umso mehr, je weiter sie von zu Hause entfernt sind. So ist der bayerische Schriftsteller Oskar Maria Graf w&auml;hrend seines Exils immer mit einer Lederhose in New York herumgelaufen. So weit w&uuml;rde Martin Rader nicht gehen, doch seinen bayerischen Dialekt tr&auml;gt er auch nach &uuml;ber drei Jahrzehnten in Berlin immer noch mit gro&szlig;em Stolz und offen hörbar auf der Zunge.<br> "Knutsch me" hei&szlig;t das neue Album mit zehn bayerischen Titeln, zu dessen Veröffentlichung der Exil-Bayer und seine Band im Quasimodo ihr erstes Konzert geben. Martin Rader, mit blankem, rundem Kahlkopf und in knallrotem Anzug mit gleichfarbiger Weste, stöpselt seine rote Fender-Stratocaster-Gitarre ein, deren abgesplitterter Lack von wilden Jahren einer turbulenten Vergangenheit erz&auml;hlt und spielt ein in Blau swingendes Instrumentalst&uuml;ck. Vollgas mit durchgetretenem Wah-Wah-Pedal. Angenehme Erinnerungen an Cream und Hendrix tauchen auf vor dem inneren Ohr. Aber auch an den 1990 bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommenen, texanischen Gitarristen Stevie Ray Vaughan.<br><br> Musikalische Verbindung von Texas und Bayern<br><br> "Bayerischen Texas Blues" nennt Rader seine eigene Musik und trifft es ganz gut damit. Hört man doch in seinen Licks und Riffs immer wieder die Einfl&uuml;sse texanischer Vorbilder: Freddie King, Johnny Winter, ZZ Top. Was Texas mit Bayern verbindet, damit hat sich 2008 so vergn&uuml;glich wie informativ in seinem B&uuml;chlein "Texas ist nicht Bayern"  &uuml;ber Geschichte, Politik und Musik der beiden "S&uuml;d-Staaten" - der M&uuml;nchner M&uuml;ller Martin befasst. Auch so ein bayerischer Querkopf, dessen B&uuml;cher man nicht kaufen kann. Man kann sie nur vom Autor geschenkt bekommen. Wenn der jemanden f&uuml;r "w&uuml;rdig" h&auml;lt oder, wenn er jemanden einfach mag. Vielleicht sollte man dem M&uuml;ller Martin die Adresse vom Rader Martin geben.<br> Zu seinem texanischen Blues singt Rader bayerische Texte &uuml;ber die Liebe und deren Scheitern, Auto fahren im Suff, damals noch im leichtsinnigen Jugendalter  doch jetzt geht es schon ums &Auml;lterwerden. Wobei Raders Gesangsstimme stark an seinen Landsmann Georg Ringsgwandl erinnert. Die feinen Unterschiede in den Dialekten des Oberbayern Ringsgwandl und des Oberpf&auml;lzers Rader werden nur Kenner bemerken. Es ist ohnehin anzunehmen, dass Raders Texte im Berliner Publikum kaum jemand versteht.<br> Doch das ist auch nicht so wichtig, schlie&szlig;lich geht es ums Ganze, und dass der Sound von Sprache und Musik zusammenpassen. Sowie die vielen musikalischen Einfl&uuml;sse und Zitate. Bluesrock, Boogie, Shuffle, Bo-Diddley-Beat, Funk und rasend schneller Rock 'n' Roll. Dazu ein rhythmisch knurpsender Bass mit feinen melodischen Solo-Einlagen von Mike Parker. Und Anton Nissl, verl&auml;sslicher Mann am Schlagzeug, ebenfalls Bayer, der gelegentlich das Tempo einz&auml;hlt: "Oans, Zwoa, Drrai, Viah!" Und zur Zugabe spielen sie eine umwerfende bajuwarisierte Version von Peter Greens "Oh Well" mit einem neuen rhythmischen Dreh. Gro&szlig;e Freude, gro&szlig;er Jubel.<br> </blockquote> <div align="right">H.P. Daniels <i>(Tagesspiegel 30.04.2010)</i></div> <hr> </td> </tr> </table> </table> </td> </tr> </tbody> </table> </body> </html>